Monday, April 29, 2013

Baby When the Lights Go Out






Hey folks,

my break is almost over and I have been so lazy, you wouldn’t believe it! It was so nice to just be home, meet up with old friends and being pampered by my mommy. Well, it was more a pampering each other, since I had some time to spare and turned into a housewife, cooking and baking all the time. Nevertheless, I’m ready and psyched to head back ‘home’ to Canterbury, to my small room on campus, to all those amazing friends I’ve made so far and, of course, to the two hard exams that I’ll have to take in May.

During my break, I had some time to reorganise my photos and I came across this batch and there is a story behind it. Towards the middle of Spring Term, I had one essay to hand in. I had been researching it for a couple of days but, as I’m just brilliant when it comes to procrastinating, I only managed to sit down and actually write it the afternoon before. So, I spread out all my articles across the room and settled down to write it. It was going quite well and then I wanted to look up a word online. This was when I realised that the Internet wasn’t working. Well, this had happened before so I used the wired connection… which didn’t work. This was new and I started to worry because I knew that I would need to look up some words eventually and I didn’t really want to move to the library because of all my sources that I’d have to take along with me. I checked the rooter and the lights were off and this is when I realised that my lights didn’t work either. After checking in with my roommate, we found out that the power was out all over Park Wood and, soon, all over campus. Well, this was unfortunate because my battery would eventually run out and I’d have to hand in a digital copy as well.

After finishing as much of my essay as I could before my laptop gave up on me and hanging out in the dark kitchen brooding and panicking just a little bit, I got a text from Jana. Most of my friends were hanging out at Marlies’ place and I were to bring all the food and alcohol that I had. I didn’t hesitate, as it was already 8 pm and the power had been out for three hours so I headed across the court. Marlies kitchen was crowded and somebody had dug out some candles (which we’re officially not allowed to use) but everybody was in a good mood and Zach had brought out his guitar. I was still hesitant to have more than half a glass of wine but then, Marlies’ roommate told me that our deadline was extended for four hours!

The lights came back on between 11 and midnight but we actually turned them off again because we had such a great time, talking, singing and eating together. As for my essay – I handed it in the next day and my grade wasn’t even that bad. Still, this power-cut was one of the most peculiar experiences I’ve had so far in Kent.


Lots of love from Bad Oeynhausen,

Franzi

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Hallo liebe Leute,


Meine Ferien sind jetzt fast vorbei und ich muss sagen, ich war wirklich faul, es ist kaum zu glauben! Aber es war wirklich schon, einfach zu Hause zu sein, mich mit alten Freunden zu treffen und vor allem, mich von meiner Mama verwöhnen zu lassen. Gut, es war auch ein geben und nehmen, da ich so viel Zeit hatte, bin ich tatsächlich zu einer Hausfrau geworden und war die ganze Zeit am Backen und Kochen. Trotzalledem freue ich mich total auf meine Rückkehr nach Kent, zurück in mein kleines Zimmerchen, zu den ganzen tollen Leuten, die ich bisher kennen gelernt habe und, natürlich, zurück zu den zwei harten Prüfungen die bei mir im Mai anstehen.
In der Zeit zu Hause hatte ich auch Zeit, endlich meine Fotos zu sortieren und bin dabei auch die Folgenden gestoßen, zu denen es auch noch eine kleine Geschichte gibt. In der Mitte vom Frühlingstrimester hatte ich eine Essay Deadline. Für das habe ich schon einige Tage recherchiert aber, da ich unglaublich gut bis, was aufschieben angeht, habe es erst am Nachmittag zuvor geschafft, mich hinzusetzen um das Ding zu schreiben. Also habe ich meine Quellen im ganzen Zimmer verteilt und mich an den Schreibtisch gesetzt. Es lief eigentlich ganz gut, bis ich ein Wort im Internet nachschauen wollte, was sich dann allerdings als Schwierig herausstellte, weil das Internet nicht funktionierte. Gut, das war schon öfters vorgekommen, also habe ich das Kabel angeschlossen, doch auch das hat nicht gebracht. Das war neu für mich und ich begann, mir ein wenig Sorgen zu machen, denn ich würde sicherlich noch das eine oder andere Wort nachschauen müssen und hatte keine Lust, mitsamt meinen ganzen Materialien in die Bib umzuziehen. Ich bin dann in den Flur gegangen, wo der Rooter aus war und dann habe ich festgestellt, dass auch das Licht in meinem Zimmer nicht funktionierte. Nach einer kurzen Konferenz mit meinem Mitbewohner stellten wir fest, dass in ganz Park Wood Stromausfall war und später merkten wir, dass es auf dem gesamten Campus nicht anders aussah. Das war natürlich eher bescheiden für mich, da der Akku meines Laptops irgendwann leer sein würde und ich außerdem noch eine digitale Version meiner Hausarbeit abgeben musste.
Nachdem ich so viel wie möglich von meinem Essay geschrieben hatte, bevor der Akku leer war und mit meinen Mitbewohnern schlechtgelaunt in der dunklen Küche herumgehangen hatte (und ein kleines bisschen Panik geschoben hatte), schickte Jana mir eine SMS, dass sie mit den anderen bei Marlies war und ich vorbeikommen sollte, samt all dem Essen und Alkohol, das ich noch hatte (kochen konnten wir ja auch nicht). Ich zögerte nicht lange, denn es war schon acht Uhr und der Strom war schon drei Stunden aus. Marlies Küche war brechend voll und irgendwer hatte ein paar Kerzen aufgetrieben (die wir eigentlich nicht haben dürfen), aber es herrschte eine gute Stimmung und Zach hatte seine Gitarre rausgeholt. Ich konnte immer noch nicht so recht locker lassen, in der Hoffnung, dass ich doch noch an meinem Essay arbeiten konnte, aber dann überbrachte mir Marlies Mitbewohnerin die frohe Botschaft, dass unsere Deadline um vier Stunden verlängert worden war!
Zwischen 11 und 12 ging dann auch das Licht wieder an, doch wir haben es wieder ausgemacht, will es irgendwie cool war – wir saßen zusammen in der dunklen Küche und quatschten, sangen und tranken zusammen, super entspannt und super lustig. Mein Essay habe ich übrigens am nächsten Tag rechtzeitig abgeben und die Note war gar nicht mal so übel. Trotzdem war dieser Stromausfall eines der seltsamsten Erlebnisse, die ich bisher in Kent hatte!
Allerliebste Grüße aus Bad Oeynhausen,
Franzi





Marlies and her roommate Marlies (I know, haha!) posing for a picture (this was of course taken witha flash).


Zach, the source of entertainment for the night.

2 comments:

  1. Hallo Franzi,

    es ist wirklich lustig, dass du aus der Nähe meiner Heimat kommst und gleichzeitig auch in Canterbury studierst UND einen Blog führst :).

    Lieben Gruß aus Parkwood,
    Anna

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